Sonntag, 4. Mai 2008
Dieses Wochenende ist das sog. Christival in Bremen. Mit Seminaren und Workshops welche konservativ und missionarisch sind wird Gehirnwäsche an Jugendlichen betrieben.
Doch das schlimmste an der Sache ist: Familienministerin von der Leyen zahlt an diese Veranstaltung 250.000 Euro aus dem Staatshaushalt. Nein, nicht aus Kirchensteuern sondern aus allgemeinen Steuern wird diese Veranstaltung mitfinanziert. Das heißt, auch mein Geld und das von 1/3 der nichtchirstlichen (plus die Scheinchristen, die bisher nur am Austritt gehindert sind) Deutschen, insbesondere die, die andernorts auch nix bekommen, wie Atheisten, wird dafür eingesetzt, um etwas zu verbreiten, von dem wir wissen, dass es falsch ist.
Das heißt doch nix anderes, als dass der Staat eine Religion aktiv fördert und bevorteilt. Der Staat darf aber keine Religion fördern. Wieder das Paradebeispiel: Wenn der Staat die Verbreitung und Propaganda von Scientology aktiv fördern würde, würde auch die Christen auf die Barikade gehen und Rücktritte fordern. Aber kaum werden die Christen unterstützt, ist nix zu hören. Dass die Bundesregierung 1/3 (plus die Scheinchristen, die bisher nur am Austritt gehindert sind) der Deutschen, insbesondere die, die andernorts auch nicht unterstützt werden, wie Atheisten, regelrecht beleidigt, interessiert ja niemanden. Es sollte vielleicht wirklich Scientology mal finanziert werden, damit das Volk mal bemerkt, dass eine Regierung, welche eine (oder mehrere) Religion(en) unterstützt, alle anderen beleidigt und Glaube = Uniwissen als Wahrheit verkauft, ohne einen Funken von Beweis zu haben (Nein, soll es nicht wirklich, aber das würde vielleicht mal Augen öffnen…). Soll Frau von der Leyen glauben was sie will, sie hat aber kein Recht, ihren Glauben anderen ohne einen Beweis als Wahrheit zu verkaufen und das auch noch mit dem Geld Andersgläubiger. Wenn ich glaube, Peter Mustermann (Name frei erfunden) ist ein Mörder, werde ich sogar dafür bestraft, wenn ich das als Wahrheit verkaufe (Verläumdung).
Ich kann daher nur den Rücktritt auch dieser Ministerin fordern.
Ihr, Euer
M a i k
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Verfasst von maiktrek
Samstag, 26. Januar 2008
Wie allseits bekannt ist, soll zwischen dem Münchener Hauptbahnhof und den Flughafen ein Transrapid gebaut werden.
“Wenn Sie vom Flug … vom … vom Hauptbahnhof starten - Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in … an den Flughafen Franz Josef Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München.” Damit beschrieb Edmund Stoiber, ehemaliger Ministerpräsident Bayerns, die Notwendigkeit des Transrapids.
Die bayerische Opposition bemängelt jedoch, dass dieses Projekt massig an Steuergeldern verschwendet. Also starteten sie ein Volksbegehren. Aber die Staatsregierung hält das Begehren für verfassungswidrig, es würde in die Finanzhoheit des Parlamentes eingreifen. Hat da jemand Angst, dass das Volk ein anderes Ziel verfolgt?
Huber begründet den Transrapid nicht nur damit, man würde schneller vorankommen. Er meint auch, eine S-Bahn-Verbindung würde viel länger dauern, bis sie fertiggebaut ist.
Ich frage mich jedoch ernsthaft, ob der Transrapid wirklich notwendig ist. Nehmen wir doch einfach mal den Flughafen Berlin Tegel. Niemand will behaupten, das sei nur ein kleiner unbedeutender Flughafen. Hier gibt es weder S-Bahn, U-Bahn noch Straßenbahn. Um zum Flughafen zu kommen, muss man mit den Bus fahren.
Als ich am 6.1. von Berlin nach Nürnberg flog, musste ich auch den Bus nehmen. Ich hatte kein Problem damit.
Was ist so schwer daran, mit dem Bus zu fahren? Eine ausreichende Zahl von Bussen würde eine gute Verbindung schaffen. Und es hat weitere Vorteile: Der Bus kann unterwegs an weiteren wichtigen Verkehrsknotenpunkten halten und noch mehr Passagiere mitnehmen, die sonst einen Umweg hätten nehmen oder auf einen seltener fahrenden Bus warten müssten.
Also ich bin problemlos in Berlin zum Flughafen gekommen. Warum soll das in München nicht gehen?
Gut, ein Bus würde länger brauchen. Aber wer wohnt auch alles direkt neben dem Hauptbahnhof, um direkt in diesen einsteigen zu können, wie Herr Stoiber es sagte. Es wäre effizienter, wenn man von multiplen Verkehrsknotenpunkten einen guten Weg zum Flughafen findet.
Ist es wirklich notwendig, dass, nach ggw. Schätzungen, über 3-4 Milliarden Euro ausgegeben werden? Sind Buslinien da nicht effizienter und vor allem noch schneller errichtet?
Für mich ist der Transrapid nur eines: ein Prestigeobjek. Bayern will mal wieder was besonderes sein. Notwendig ist diese Steuerverschwendung mE nicht.
Ihr, Euer
M a i k
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Verfasst von maiktrek